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#präsenzimveedel

Präsenz im Veedel
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Obwohl die Polizei Köln mit Verkehrsunfällen, Straftaten und Polizeieinsätzen täglich im Fokus der Öffentlichkeit steht, erledigen die derzeit 5700 Beschäftigten (Stand: 2021) einen Großteil ihrer Arbeit im Hintergrund.

Die Polizei Köln hat am 14. April die Daten zur Einsatzentwicklung des Jahres 2021 für Köln und Leverkusen veröffentlicht. Demnach haben die mehr als 1.600 Polizistinnen und Polizisten des Wachdienstes in den 86 Kölner Stadtteilen und Veedeln sowie in den 13 Leverkusener Stadtteilen mehr als 276.000 Einsätze wahrgenommen. Im Jahr 2020 waren es rund 270.000 Einsätze.

Direktionsleiter Martin Lotz nimmt zur Entwicklung der Einsatzzahlen Stellung: „Seit Juni 2021 haben sich die Lockerungen im Umgang mit der Corona-Pandemie in der Öffentlichkeit auch im Wachdienst bemerkbar gemacht. Wir waren sehr plötzlich wieder deutlich stärker gefordert – insbesondere bei Einsätzen an Hotspots in der Polizeiinspektion 1, so etwa im Zülpicher Viertel, am Aachener Weiher, auf den Ringen und im belgischen Viertel. Dies führte selbst in der Innenstadt mit vergleichsweise geringer Wohnbevölkerung und nur eingeschränkt geöffneten Gastronomiebetrieben und Geschäften zu einer leichten Steigerung der Einsatzzahlen. Lediglich in Leverkusen gingen die Zahlen zurück.“

Die Einsatzzahlen des Jahres 2021 liegen dennoch im Gesamten unter dem Niveau der Zeit vor Corona (2019). Ein valider Vergleich dieser beiden Jahre ist aber auch 2021 wegen der bis zur Jahresmitte andauernden Ausgangs- und Veranstaltungsbeschränkungen nicht möglich. „Ein Jahr ohne Kölner Lichter und ohne Karneval, ohne volle Stadien in Köln und Leverkusen sowie mit nur teilweise offenen Kneipen, Restaurants und Diskotheken macht einen Vergleich unmöglich. Dass wir letztlich eine Steigerung gegenüber 2020 registrieren, verwundert indes nicht. Da war das Leben noch deutlicher eingeschränkt“, so Lotz.

Betrachtet man die Einsatzanlässe, ergeben sich für 2021 keine signifikanten Veränderungen zum Vorjahr. Zwischen Einsatzvergabe und dem Eintreffen am Einsatzort waren die Streifenbesatzungen zudem sogar schneller, unabhängig davon, ob ein „Täter am Ort“ oder eine „Verkehrsunfall mit Verletzten“ gemeldet worden war.

Direktionsleiter Lotz ergänzt: „Besonders schnell sind wir, wenn wir zu eigenen Beobachtungen direkt die richtigen Maßnahmen treffen und koordinieren können. Die Videobeobachtung hilft uns enorm, Gefahren selbst zu erkennen und Menschen zu helfen, bevor jemand zum Telefon greift und uns informiert. Wir sind so an Brennpunkten präsent, ohne immer vor Ort zu sein. Mehr als 3.600 Einsätze aufgrund eigener Beobachtungen der Leitstelle und annähernd 2.500 Sicherungen für Ermittlungen sprechen eine deutliche Sprache.

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