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Radaktionstag am 22.09.2020

Radaktionstag
Radaktionstag am 22.09.2020
Rund 70 E-Mails an sicher-radfahren.koeln@polizei.nrw.de
In den vergangenen Monaten hat die Polizei Köln die „Sicherheit im Radverkehr“ immer wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt. Nach einem öffentlichen Aufruf der Polizei, Gefahrenstellen und erlebte Gefahrensituationen zu melden, gingen rund 70 Mails von Bürgerinnen und Bürgern ein.

Direktionsleiter Werner Gross: „Sicherheit im Radverkehr" ist ein wesentliches Behördenziel der Polizei Köln. Wir haben aus vielen Aktionen neue Ideen entwickelt und das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Das ist wichtig, denn nur wenn die Menschen dieses Thema als ein für sie selbst relevantes Thema wahrnehmen, können wir etwas verändern. Wir setzen diesen Weg fort, damit Radfahren in Köln noch sicherer wird.
Wir fangen damit zum Beispiel schon bei den Jüngsten an, wenn man sich die Aktion „Mit eigenen Polizisten zur Schule“ ansieht. Hier haben wir bereits viel Interesse erfahren, mit Schulen und Verbänden noch mehr zu tun.
Mehrfach haben wir mit unseren Partnern sehr öffentlichkeitswirksam in den Schwerpunktthemen

1.    Seitenabstand
2.    Abbiegen
3.    Freihalten von Radverkehrsflächen

gearbeitet. Gemeinsamkeit ist wichtig, denn nur im Verbund der Akteure kommen die sehr unterschiedlichen Interessen der Bevölkerung zum Tragen. Das ist Grundlage für das, was in der Zukunft noch wichtiger werden wird, wenn man an die neuen Verkehrsmittel, etwa den E-Scooter, denkt – die RÜCKSICHT im enger werdenden Verkehrsraum.

Gerade weil es auf viele Sichtweisen ankommt, haben wir Rad Fahrende gebeten, uns mitzuteilen, wann oder wo es beinahe zu Verkehrsunfällen gekommen wäre. Nach Auswertung der rund 70 E-Mails konzentrieren wir uns nun diese Woche (21. - 25. September 2020) auf genannte Örtlichkeiten und werden die weiteren Nennungen in unsere zukünftigen Planungen einbeziehen.“

Am behördenweiten Radaktionstag (22. September 2020) waren die Verkehrsdienste der Polizei und der Stadt Köln gemeinsam an den gemeldeten Gefahrenpunkten:

  • Bonner Straße/ Teutoburger Straße
    Schwerpunkt: 1,5 Meter Seitenabstand
  • Kalker Hauptstraße/ Walter-Pauli-Ring
    Schwerpunkt: Fehler beim Abbiegen
  • Neusser Straße/ Ebertplatz
    Schwerpunkt: Freihalten von Radverkehrsflächen

im Einsatz.

Am Mittag trafen Direktionsleiter Werner Gross und die Verkehrsdezernentin der Stadt Köln, Andrea Blome, Vertreter von VCD, ADFC, ADAC Nordrhein, Stadt und Verkehrswacht Köln auf dem Ebertplatz. Die Netzwerkpartner wollen einige der von den Bürgerinnen und Bürgern geschilderten Situationen in den Blick nehmen und erörtern, was dort für die Sicherheit der Radfahrenden getan werden kann.

Weitere „Aktions-Örtlichkeiten“ des Verkehrsdienstes sind diese Woche:

  • Gleueler Straße/ Lindenthalgürtel
    Schwerpunkt: Fehler beim Abbiegen
  • Vorgebirgsstraße/ Platzfläche Südstadion
    Schwerpunkt: Fehler beim Abbiegen
  • Mülheimer Freiheit
    Schwerpunkt: 1,5 Meter Seitenabstand
  • Bergisch Gladbacher Straße
    Schwerpunkt: 1,5 Meter Seitenabstand
  • Wiener Platz
    Infostand zur „Sicherheit im Radverkehr“