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Newsletter Achtung Betrug – So können Sie sich schützen

Chatverlauf auf WhatsApp - Enkeltrick
Newsletter Achtung Betrug – So können Sie sich schützen
Betrügen, manipulieren, lügen – Betrügende sind erfinderisch und die Maschen vielseitig. Ähnliche Tricks tauchen immer wieder in unterschiedlichen Varianten und Zusammenhängen auf und richten häufig beträchtlichen Schaden an.

Hier die „Top 3“ der aktuellen Betrugsmaschen im Überblick:

1. Betrug via Messenger - neue Variante des Enkeltricks über WhatsApp

Eine neue Nachricht wird zur Gefahr: „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt, das ist meine neue Nummer. Ich muss dringend eine Rechnung bezahlen, kann aber jetzt kein Online-Banking veranlassen. Könntest Du das bitte schnell für mich übernehmen?“ – So oder ähnlich beginnen die Messenger-Nachrichten von Betrügerinnen und Betrügern, die mit dieser recht neuen, dem bekannten „Enkeltrick“ ähnelnden, Betrugsmasche ihre zufällig ausgewählten Opfer abzocken wollen.

Tipps zum Schutz vor dieser Masche:

  • Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab.
  • Fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach.
  • Geldforderungen über WhatsApp und andere Messenger sollten Sie immer misstrauisch machen und überprüft werden.
  • Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Schon gewusst?

Betrugsfälle über Messenger-Dienste betreffen alle Altersgruppen. Die gemeinsame Aufklärungskampagne von WhatsApp und der Polizeilichen Kriminalprävention „Kontrolle ist besser - Check deinen Chat“ gibt Ratschläge und einfache Tipps zum Schutz vor Betrug auf Whats-App.

 

2. Betrugsmasche über „Sicher bezahlen“ bei eBay Kleinanzeigen

Derzeit werden zunehmend Betrugsfälle bei eBay Kleinanzeigen festgestellt, bei denen sensible Daten, häufig Kreditkartendaten von Nutzerinnen und Nutzern, Betrügenden in die Hände fallen.

Vermeintliche Interessentinnen und Interessenten schreiben die Verkäuferin oder den Verkäufer an und möchten die Zahlung über die tatsächlich existente eBay Kleinanzeigen- Bezahlmethode „Sicher bezahlen“ abwickeln. In diesem Rahmen wird ein Link versendet, der zu einer gefälschten eBay Kleinanzeigen-Seite führt. Anschließend werden Kreditkartendaten abgefragt, um missbräuchliche Zahlungen zu veranlassen.

Tipps zum Schutz vor dieser Masche:

  • Abwicklung von Zahlungsdaten ausschließlich über die Nachrichtenfunktion von eBay Kleinanzeigen durchführen.
  • Verlinkungen sind Anzeichen eines Betruges.
  • Niemals Kreditkartendaten rausgeben.
  • Keinen Zahlungsaufforderungen folgen, die nicht unmittelbar auf der Webseite/App von eBay Kleinanzeigen angezeigt werden.

Falls Sie auf diese Betrugsmasche bereits hereingefallen sind, sollten Sie sofort Ihre Bank (Sperrhotline-Tel.: 116 116) verständigen, um die Karte sperren zu lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten. Falls Sie auch Logindaten von eBay Kleinanzeigen eingegeben haben, sollten Sie diese sofort ändern.

Schon gewusst?

eBay Kleinanzeigen verschickt im Zusammenhang mit „Sicher bezahlen“ keine Nachrichten per SMS oder Messenger. Zudem werden Verkäuferinnen und Verkäufer nie zur Eingabe von Kreditkartendaten aufgefordert.

 

3. Betrug mit Zahlungskarten: Debitkarte weg, was tun? Ist Ihre Karte unauffindbar oder gestohlen, sollten Sie schnell handeln. Erste Schritte bei Verlust und Diebstahl von Geldkarten:

Lassen Sie die Karte sofort unter der Telefonnummer „116 116“ sperren. Das können Sie auch aus dem Ausland unter der Vorwahl für Deutschland „+49“ tun.

Lassen Sie die Karte auch sperren, wenn diese aus nicht nachvollziehbaren Gründen beim Geldabheben vom Automaten einbehalten wird. Das Gerät könnte manipuliert  worden sein. Wenden Sie sich in diesem Fall an den Automatenaufsteller.

Verständigen Sie bei Verdacht auf eine Straftat sofort die Polizei unter „110“.

Schon gewusst?

Sperren reicht nicht immer! Denn über die Hotline „116 116“ sind Karten ausschließlich für PIN-basierte Kartenzahlungen gesperrt. Um die Karte auch zusätzlich für Zahlungen mit Unterschrift zu sperren, sollte unbedingt eine KUNO-Sperrung erfolgen. Die KUNO-Sperrung kann ausschließlich über eine Polizeidienststelle vorgenommen werden. Online oder telefonisch ist eine KUNO-Kartensperre aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Homepage, der Internetseite der Polizei-Beratung oder unter der Telefonnummer 0221 229-8655.

Sie möchten über weitere Termine oder Informationsveranstaltungen der Polizei Köln informiert werden? Hier finden Sie eine Übersicht der aktuellen und zukünftigen Termine.

 

 

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