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Polizeiliche Videobeobachtung in Köln

Videobeobachtungsplatz
Polizeiliche Videobeobachtung in Köln
Informationen der Polizei Köln zur Videobeobachtung auf Plätzen im Kölner Stadtgebiet

Das Polizeipräsidium Köln setzt seit Ende 2016 die stationäre Videobeobachtung zur Verhinderung von Straftaten und Gefahrenlagen im Bereich „Dom/Hauptbahnhof“ sowie auf der Partymeile „Ringe“ zwischen Rudolfplatz und der Parkanlage Kaiser-Wilhelm Ring erfolgreich ein. Seit Oktober 2019 wurden die Örtlichkeiten „Ebertplatz“ „Breslauer Platz“, „Neumarkt“ und „Wiener Platz“ sukzessive in Betrieb genommen.

Mit der Fertigstellung der Videobereiche im März 2020 und der Ergänzung im Bereich Dom/Hauptbahnhof im Dezember 2020 hat das Polizeipräsidium Köln insgesamt 80 Videokameras zur öffentlichen Videobeobachtung 24 Stunden im Einsatz.

Die übertragenen Videobilder werden in der Videozentrale und Leitstelle durch speziell geschulte Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Köln jeden Tag, rund um die Uhr live beobachtet und bewertet. Ziel ist es, sich anbahnende Straftaten oder Gefahrenlagen frühzeitig zu erkennen und durch schnelle Entsendung von Einsatzkräften diese zu verhindern. Bei Feststellung von bereits begangenen oder noch andauernden Straftaten sollen deren Folgen minimiert, die Straftäter gefasst und ein beweissicheres Strafverfahren sichergestellt werden.

Die Videodaten werden 24 Stunden am Tag erfasst, aufgezeichnet, gespeichert und nach 14 Tagen automatisch gelöscht, sofern sie nicht als Beweismittel im Straf-verfahren dienen.

Bei friedlichen Versammlungen in den Videobeobachtungsbereichen finden keine Videobeobachtung und keine Aufzeichnung von Videobildern statt. Seit November 2020 werden bei Versammlungen zudem die fest installierten Kameras durch herunterfahrbare Rollos sichtbar verdeckt und die drehbaren Kameras in den betreffenden Videobereichen erkennbar weggeschwenkt.

Hinweisschilder informieren über die Videobeobachtung.

Die Rechtsgrundlage für den Einsatz der stationären Videobeobachtung stellt § 15a PolG NRW dar.

Bei allen Videobereichen handelt es sich um Kriminalitätsbrennpunkte mit einer Vielzahl an Delikten und Einsatzanlässen.

Ausbau und Aktuelles

Pressemeldung vom 23. Februar 2021

Videobeobachtung am Neumarkt – Polizei Köln legt Beschwerde ein

Die Polizei Köln hat heute (23. Februar) gegen den Beschluss des VG Köln zur polizeilichen Videobeobachtung auf dem Neumarkt Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt.
Das Verwaltungsgericht Köln hatte in seinem Beschluss den Neumarkt als „Brennpunkt der Straßenkriminalität“ bezeichnet. Die Beschaffenheit des Neumarktes, insbesondere mit vielen Zugängen zur U-Bahn als Fluchtmöglichkeit für potentielle Täter, begünstige die Begehung von Straftaten. Die Videobeobachtung sei verhältnismäßig und dürfe fortgesetzt werden. Das Gericht hat der Polizei Köln allerdings aufgegeben, die Eingänge zu den Wohn- und Geschäftshäusern im videobeobachteten Bereich am Neumarkt, den Eingang des am Neumarkt gelegenen Kölner Gesundheitsamts und die Kennzeichen der Kraftfahrzeuge unkenntlich zu machen bzw. zu verpixeln.
Polizeipräsident Uwe Jacob nimmt zu dieser Entscheidung Stellung:
„Ich habe auch die einstweilige Anordnung des Verwaltungsgerichts Köln vom 08.02.2021 prüfen lassen. Demnach sind die vom Gericht erteilten Auflagen rechtlich in Zweifel zu ziehen. Im Übrigen führen die Auflagen dazu, dass weite Teile des Neumarkts von der Videobeobachtung faktisch ausgeschlossen werden.
Aufgrund dieser Umstände habe ich nach der juristischen Bewertung entschieden, dass die Polizei Köln gegen diese Auflagen im Kammerbeschluss Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster einlegt. Details zur Begründung werden wir derzeit nicht veröffentlichen.“
Die Polizei Köln hat nun Zeit bis zum 09. März, die Begründung zur Beschwerde beim OVG Münster einzureichen.

 

Pressemeldung vom 2. Februar 2021
 
Videobeobachtung am Breslauer Platz – Polizei Köln legt Beschwerde ein
 
Die Polizei Köln hat am 2. Februar (Dienstag) gegen den Beschluss des VG Köln zur polizeilichen Videobeobachtung auf dem Breslauer Platz Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster eingelegt. Polizeipräsident Uwe Jacob nimmt zu dieser Entscheidung Stellung:
 
„Ich habe die einstweilige Anordnung des Verwaltungsgerichts Köln vom 18. Januar, aufgrund derer die Polizei Köln die Videobeobachtung auf dem Breslauer Platz bis zur Entscheidung im Hauptsacheverfahren einstellen musste, prüfen lassen. Nach der nun vorliegenden juristischen Bewertung habe ich entschieden, dass die Polizei Köln gegen den Kammerbeschluss Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster einlegt. Details zur Begründung werden wir wegen des laufenden Verfahrens nicht veröffentlichen.“
 
Die Polizei Köln hat nun Zeit bis zum 19. Februar, die Begründung zur Beschwerde beim OVG Münster einzureichen.

 

Pressemeldung vom 19. Januar 2021

Videobeobachtung - Uwe Jacob nimmt Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln zur Kenntnis -  Brandstifter festgenommen


Polizeipräsident Uwe Jacob hat den heutigen Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln zu einem Eilantrag gegen die polizeiliche Videobeobachtung am Breslauer Platz in der Altstadt-Nord zur Kenntnis genommen. Uwe Jacob äußert: „Ich habe sofort die Abschaltung der Kameras am Breslauer Platz angeordnet. Meine Fachleute werden die Inhalte des Beschlusses analysieren und prüfen, ob die Polizei Köln in die Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Münster gehen wird.“

Erst am Montagabend (18. Januar) haben Polizisten dank der Videobeobachtung am Breslauer Platz einen mutmaßlichen Brandstifter (36) auf frischer Tat festgenommen. Ersten Ermittlungen zufolge soll der aus Bulgarien stammende Mann gegen 23.30 Uhr zwei Papiermüllcontainer am Ende des Tunnels unter dem Hauptbahnhof am Chargesheimerplatz sowie eine Bauplane am Eingang des „Wartesaal am Dom“ angezündet haben.

Videobeobachter der Landes- sowie Bundespolizei identifizierten den 36-Jährigen während des Einsatzes aufgrund ihrer vorherigen Aufnahmen vom Breslauer Platz. Streifenbeamte nahmen den Verdächtigen wenig später in Tatortnähe fest. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass er bereits wenige Stunden zuvor beim „Zündeln“ mit einem Feuerzeug auf der Brüderstraße erwischt worden war. Der 36-Jährige hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland und wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

 

Pressemeldung vom 4. Dezember 2020

Videobeobachtung ausgebaut - Zwei neue PTZ-Kameras in der Innenstadt - Erweiterung in Kalk geplant


Die Polizei Köln hat am Donnerstag (3. Dezember) zwei neue PTZ-Kameras (PTZ steht für Pan-Tilt-Zoom) in der Innenstadt in Betrieb genommen. Die neuen schwenkbaren Kameras erweitern den Sichtbereich am Domgässchen sowie am Roncalliplatz/Am Hof. Die Kameras gehören zu der neuen "Generation" der Videotechnik und können bei Versammlungen sichtbar weggedreht werden.

Durch die neue Installation hat die Videobeobachtungszentrale der Leitstelle der Polizei Köln nun Zugriff auf insgesamt 80 Kameras im Kölner Stadtgebiet. Mit insgesamt 16 Standorten wird das Domumfeld sowie der Bereich am Hauptbahnhof beobachtet. Die weiteren Kameras sind an den Kriminalitätsbrennpunkten Ebertplatz, Wiener Platz, Neumarkt sowie auf den Ringen installiert.

Die Planungen für den Videoausbau am Brennpunkt Kalk sind bereits weit fortgeschritten. Polizeipräsident Uwe Jacob ließ sich am Montag (30. November) unter anderen von Polizeioberrat Alexander Stoll die geplanten Standorte der Videomasten im Bereich der Kalker Hauptstraße zeigen und bemerkte: "Die Videobeobachtung ist ein sehr wichtiges Instrument für meine Kolleginnen und Kollegen im täglichen Einsatz. Allein im Jahr 2020 haben wir bis Ende Oktober mehr als 3600 Einsätze mit Unterstützung der Videobeobachtung bewältigt und rund 1600 Videosequenzen zum Zwecke der Strafverfolgung gesichert" und ergänzte, "Kriminelle können sich auch aufgrund der Technik auf Kölner Straßen nicht mehr sicher und anonym fühlen. Durch die Erweiterung wird die Polizei Köln nun bald auch die Kalker Bürgerinnen und Bürger noch besser schützen."

Die genauen Standorte sowie die Sichtbereiche der Videobeobachtung sind im Internetauftritt der Polizei Köln unter dem Link https://koeln.polizei.nrw/artikel/polizeiliche-videobeobachtung-in-koeln zu finden.

 

Pressemeldung vom 20. November 2020

Videobeobachtung mit neuer Technik zum Schutz der Versammlungsrechte ausgestattet


Die Polizei Köln hat aus versammlungsrechtlichen Gründen die polizeilichen Videobeachtungsanlagen in Köln mit neuer Technik ausrüsten lassen. Durch schwenkbare Kameras und Rollos ist es für Versammlungsteilnehmer seit heute (20. November) nun klar zu erkennen, wenn die Polizei keine Aufzeichnungen fertigt. Bislang war die Abschaltung der Aufzeichnung durch die Leitstelle während der Versammlungen von außen nicht sichtbar.

Während die fest installierten Panomera-Kameras durch neongelbe Rollos mit einem klaren Symbol (durchgestrichene Kamera) abgedeckt werden, schwenken die neuen PTZ-Kameras (PTZ steht für "Pan-Tilt-Zoom") deutlich sichtbar zur Seite. Aufgrund umfänglicher Umbaumaßnahmen wird die letzte PTZ-Kamera (Domtreppe) voraussichtlich noch in diesen Jahr umgerüstet. Die Live-Beobachtung sowie die Videoaufzeichnung bleiben wie bisher während der gesamten Versammlung ausgeschaltet. Die Steuerung der neuen Technik wird von den Videobeobachtern auf der Leitstelle der Polizei Köln übernommen.

Polizeipräsident Uwe Jacob machte sich mit dem Leitenden Polizeidirektor Martin Lotz und Polizeioberrat Alexander Stoll am Freitagnachmittag (20. November) am Bahnhofsvorplatz selbst ein Bild von der neuen Ausstattung und betont: "Die Verfassung schützt die Meinungs- und die Versammlungsfreiheit als ganz wesentliche Grundrechte. Durch die neue Technik können Versammlungsteilnehmer sich selbst vergewissern, dass sie bei der öffentlichen Meinungskundgabe von der Polizei über die Videoanlagen nicht beobachtet werden".

 

Pressemeldung vom 31. Juli 2020


Besuch aus dem Ministerium des Innern NRW in der Videobeobachtungszentrale und zentralen Auswertestelle der Polizei Köln


Prof. Dr. Klaus Schönenbroicher, Leitender Ministerialrat im Ministerium des Innern, war am Dienstag (28. Juli) von den Möglichkeiten der modernen Technik und der Umsetzung des Ausbaus in der Videobeobachtung und –auswertung des Polizeipräsidiums begeistert.
„Die gesetzlichen Verbesserungen bei der Rechtsgrundlage zur Videobeobachtung nach § 15a des Polizeigesetzes zeigen in der Praxis sehr gute Wirkungen. Die Polizei Köln ist hier sicherlich landesweit vorbildlich. Das Instrument wird sehr gewinnbringend zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger in Köln eingesetzt. An den Orten, an denen die Kameras installiert sind, wie etwa dem Domvorplatz, müssen Störer und Straftäter ständig damit rechnen, dass in kürzester Zeit Einsatzkräfte der Polizei eingreifen können, die aus der Leitstelle im Präsidium dirigiert werden. Ich halte dies für gut und richtig. Ein Staat, der Störungen und Straftaten an den bekannten Brennpunkten einfach hinnehmen und auf geeignete Instrumente zur Gefahrenabwehr und Verbrechensbekämpfung verzichten würde, würde seiner Schutzpflicht für die Bürgerinnen und Bürger nicht gerecht.“, so kommentierte Schönenbroicher seine gewonnenen Eindrücke.

Polizeipräsident Uwe Jacob ließ an der Videowand mit ihren vier 98-Zoll Großbildschirmen und sieben Videobeobachtungsplätzen die neuen Möglichkeiten demonstrieren, die der Polizei Köln seit der Inbetriebnahme am 26. Mai 2020 zur Verfügung stehen.

 

Pressemeldung vom 5. Juni 2020

Polizeiliche Videobeobachtung während Demonstrationen nicht aktiv


Die Polizei Köln deaktiviert auch weiterhin die polizeiliche Videobeobachtung regelmäßig für alle Örtlichkeiten, an denen aktuell Demonstrationen stattfinden. Damit schützt die Polizei das hohe Rechtsgut der Versammlungsfreiheit von Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmern vor, während und eine angemessene Zeit nach Ende der jeweiligen Kundgebungen oder Aufzüge. Eine Bildübertragung und -aufzeichnung der polizeilichen Kameras findet dann nicht statt.

Um die Bürgerinnen und Bürger über diese Regelung zu informieren, hat die Polizei Köln den Austausch aller im Bereich der Kameras angebrachten Informationstafeln in Auftrag gegeben. Gerade auf dem Bahnhofsvorplatz und im Bereich der Domplatte finden sehr häufig Versammlungen statt. Auch für den kommenden Samstag (6. Juni) und Sonntag (7. Juni) sind dort wieder verschiedene Demonstrationen angemeldet. Um zeitnah Transparenz zu schaffen, werden Polizisten in diesen Bereichen noch vor dem Wochenende die neuen Schilder in provisorischer Form anbringen.

 

Pressemeldung vom 28. Mai 2020

Neue Videobeobachtungszentrale ab sofort im Einsatz - weiterer Kamerastandort in Planung


Nach 9 Monate andauernden Umbauarbeiten im Polizeipräsidium Köln hat die Polizei am 26. Mai die Videobeobachtungszentrale in Betrieb genommen. Mit dem Umzug aus der Polizeiinspektion 6 in die Leitstelle können die dort eingesetzten Beschäftigten nun auf vier 98-Zoll Bildschirmen und sieben Videoarbeitsplätzen die mit Kameras ausgestatteten Orte beobachten und bei Bedarf sofort Einsatzkräfte zu den richtigen Stellen dirigieren. Die Arbeitsplätze sind dafür an den Einsatzleitrechner angeschlossen und verfügen über Möglichkeiten, direkt per Funk mit den Streifenbesatzungen zu kommunizieren.
 
Die Videozentrale ist in einem Nebenraum der Leitstelle mit direktem Zugang zu erreichen. Die Videowand mit vier Monitoren von je 2,49 Meter Bildschirmdiagonale verschafft den Beobachtern einen umfassenden Überblick, zum Beispiel bei Tumultlagen oder Einsätzen auf einer großen Fläche.
 
„Die enge räumliche Verzahnung von Leitstelle und Videobeobachtung ermöglicht eine engere inhaltliche und vor allem unmittelbare Zusammenarbeit zwischen den Videobeobachtern und Einsatzbearbeitern. In Zukunft werden wir also noch schneller am Einsatzort sein können, zum Beispiel um drohende Auseinandersetzungen zu verhindern oder Straftaten zu verfolgen“, resümierte Polizeipräsident Uwe Jacob bei einem Ortstermin.
 
Im Jahr 2019 entsendeten Videobeobachter in 546 Fällen Einsatzkräfte u.a. zur Verhinderung von Körperverletzungen, Bedrohungen, Diebstahl-, Raub- oder Sexualdelikten.
 
Derzeit prüft die Polizei Köln eine Ausweitung der Videobeobachtung auf die Kalker Hauptstraße und die Kalk-Mülheimer Straße. Hierzu stehen die Planungen jedoch erst am Anfang. Sollten konkrete Planungsschritte eingeleitet werden, wird die Polizei Köln die Öffentlichkeit informieren.

 

Pressemeldung vom 13. März 2020

Polizei Köln setzt Entscheidung zur Videobeobachtung um


Die Polizei Köln hat die heutige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts NRW in Münster zur Kenntnis genommen und hat bereits eine Fachfirma damit beauftragt, die Kameras der polizeilichen Videobeobachtung am Wiener Platz für den Zeitraum der angemeldeten Demonstration am Samstag (14. März) abzudecken. Die Polizei betrachtet den heutigen Beschluss als Einzelfallentscheidung.

 

Pressemeldung vom 5. März 2020

Polizeiliche Videobeobachtung auf dem Wiener Platz ab sofort komplett


Ab sofort wird die Polizei Köln den Wiener Platz im Stadtteil Mülheim mit acht Videokameras 24 Stunden am Tag im Blick haben. Nachdem bereits fünf Kameras seit dem 2. Dezember Live-Bilder aus Mülheim in die Einsatzleitstelle der Polizei Köln übertragen, ergänzen jetzt drei weitere Kameras die polizeiliche Videobeobachtung. Die Videotechnik wird fortan Tag und Nacht Bilder vom Wiener Platz in den benachbarten Stadtteil Kalk senden.

Beim Erkennen von Gefahren oder Straftaten werden Mitarbeiter der Leitstelle unmittelbar Einsatzkräfte zum Ort entsenden. Soweit die Aufnahmen nicht als Beweismittel im Strafverfahren oder zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten benötigt werden, werden diese nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Die Anordnung zur Videobeobachtung unterliegt einer jährlichen Überprüfung bevor diese verlängert wird.

 

Pressemeldung vom 29. November 2019

Videokameras auf dem Wiener Platz ergänzen ab sofort die polizeiliche Videobeobachtung in Köln


Ab dem 2. Dezember wird die Polizei Köln auch den Wiener Platz im Stadtteil Mülheim mit Videokameras 24 Stunden am Tag im Blick haben. Nachdem bereits Kameras auf dem Ebertplatz und dem Breslauer Platz am 28. Oktober sowie dem Neumarkt am 11. November in Betrieb genommen wurden, sollen am Montagvormittag die ersten Live-Bilder aus Mülheim in die Einsatzleitstelle der Polizei Köln übertragen werden. Ab sofort werden fünf Kameras Tag und Nacht Bilder vom Wiener Platz in den benachbarten Stadtteil Kalk senden. Beim Erkennen von Gefahren oder Straftaten werden Mitarbeiter der Leitstelle unmittelbar Einsatzkräfte zum Ort entsenden. Die Bilder werden automatisch nach 14 Tagen gelöscht, soweit die Aufnahmen nicht als Beweismittel im Strafverfahren oder zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten benötigt werden. Die Anordnung zur Videobeobachtung unterliegt einer jährlichen Überprüfung, bevor diese verlängert wird. Die Arbeiten für drei weitere Kameras am Wiener Platz sollen ebenfalls noch im Dezember abgeschlossen werden.

 

Pressemeldung vom 8. November 2019

Videobeobachtung auf dem Neumarkt startet am 11. November


Nach Inbetriebnahme der Kameras auf dem Ebertplatz und dem Breslauer Platz am 28. Oktober wird die Polizei Köln ab dem 11. November auch den Neumarkt mit Videotechnik im Blick haben. Im Laufe des Vormittags sollen die ersten Bilder in der Einsatzleitstelle der Polizei Köln zu sehen sein. Elf Kameras werden dann Tag und Nacht Bilder vom Neumarkt ins Rechtsrheinische übertragen. Beim Erkennen von Gefahren oder Straftaten werden Mitarbeiter der Leitstelle dann unmittelbar Einsatzkräfte zum Ort entsenden. Soweit die Aufnahmen nicht als Beweismittel im Strafverfahren oder zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten benötigt werden, werden diese nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Die Anordnung zur Videobeobachtung unterliegt einer jährlichen Überprüfung bevor diese verlängert wird. Die Arbeiten am Wiener Platz sollen in Kürze abgeschlossen sein. Noch in diesem Jahr sollen Bilder von dort live in den benachbarten Stadtteil Kalk zur Leitstelle im Polizeipräsidium übertragen werden.

 

Pressemeldung vom 28. Oktober 2019

Videobeobachtung - Ebertplatz und Breslauer Platz nun im digitalen Fokus der Polizei


Seit 7 Uhr am Montagmorgen (28. Oktober) hat die Polizei Köln sowohl den Ebertplatz als auch den Breslauer Platz digital im Blick. Am Ebertplatz erfassen insgesamt acht, am Breslauer Platz sieben Kameras Tag und Nacht das Geschehen. Nahezu die kompletten Platzflächen sind so vom Polizeipräsidium in Köln-Kalk aus einsehbar.

Leitstellenmitarbeiter in der Videobeobachtungszentrale beobachten das Geschehen nun auch auf den beiden neu hinzugekommenen Plätzen an jedem Tag rund um die Uhr. Beim Erkennen von Gefahren oder Straftaten entsenden Mitarbeiter der Leitstelle unmittelbar Einsatzkräfte zum Ort. Soweit die Aufnahmen nicht als Beweismittel im Strafverfahren oder zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten benötigt werden, werden diese nach 14 Tagen automatisch gelöscht. Die Anordnung zur Videobeobachtung unterliegt einer jährlichen Überprüfung be-vor diese verlängert wird.

Die Installationsarbeiten zur Videobeobachtung am Neumarkt und am Wiener Platz sind in vollem Gange.
Der Ausbau und die Vergrößerung der Videobeobachtungszentrale im Präsidium werden parallel durchgeführt. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, werden die neuen Räumlichkeiten im Rahmen eines Pressetermins den Medien präsentiert.

 

Pressemeldung vom 19. Juli 2018

Privatperson klagt vor dem VG Köln gegen die polizeiliche Videobeobachtung


Eine Privatperson hat beim Verwaltungsgericht Köln Klage gegen die polizeiliche Videobeobachtung eingereicht. Polizeipräsident Uwe Jacob beabsichtigt eine Rechtsanwaltskanzlei mit der Prozessführung im gerichtlichen Verfahren zu beauftragen. Die Polizei Köln wird sich im laufenden Verwaltungsstreitverfahren nicht zu den einzelnen Punkten der am 9. Juli bei der Polizei Köln eingegangenen Klageschrift äußern.

Im Jahr 2016 hat die Polizei Köln begonnen, den öffentlichen Raum an Orten mit Videotechnik zu überwachen, an denen die rechtlichen Voraussetzungen für diese präventivpolizeiliche Maßnahme vorliegen. Aktuell sind 44 Kameras am Hauptbahnhof, im Domumfeld und auf der Partymeile „Ringe“ im Einsatz.

Nach den bisherigen Erfahrungen mit der Videobeobachtung in Köln betont Polizeipräsident Uwe Jacob: „Für mich steht fest, dass Videobeobachtung im öffentlichen Raum einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit und zum Sicherheitsgefühl der Bevölkerung leistet. Unsere Erfahrungen werden wir dem Verwaltungsgericht zur Verfügung stellen.“

 

Pressemeldung vom 12.Dezember 2017

Mehr Sicherheit in der Kölner Innenstadt – Videobeobachtung jetzt vollständig im Echtbetrieb


Installation von 19 Kameras auf den Ringen abgeschlossen

Seit Anfang Dezember 2017 wird die Videobeobachtung in der Kölner Innenstadt durch 19 Kameras auf den Ringen ergänzt. Nachdem bereits seit Ende 2016 im Domumfeld die ersten 9 von 25 Kameras in Betrieb genommen worden waren, befindet sich die Videoüberwachung nach einer kurzen Testphase nun vollständig im Echtbetrieb. Die an 28 Licht- und Installationsmasten sowie an Gebäuden montierten 44 Kameras sollen Straftaten verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung steigern.

Während an Dom und Hauptbahnhof die Videobeobachtung von Sonntag bis Donnerstag in der Zeit von 10 Uhr bis 1 Uhr und freitags, samstags und vor Wochenfeiertagen von 10 Uhr bis 2 Uhr durchgeführt wird, sind die Kameras auf der „Feiermeile“ zwischen Rudolfplatz und der Parkanlage Kaiser-Wilhelm Ring  am Wochenende und vor Wochenfeiertagen von 23 Uhr bis 7 Uhr in Betrieb. Ausnahmen sind beispielsweise an Tagen wie Silvester möglich.

Innerhalb dieser Zeiten beobachten Polizeibeamte aus dem Polizeipräsidium in Köln-Kalk die übertragenen Bilder live. Von dort können alle Kameras gesteuert und die Bilder gezoomt werden. Durch das Erkennen von Konfliktsituationen und durch das Einleiten einer frühzeitigen Intervention durch Kräfte des Wachdienstes, Zivil- oder Präsenzkräfte kann die Polizei schnell auf das aktuelle Geschehen reagieren.   

Die Videobilder werden während der Beobachtungszeiten aufgezeichnet. Durch die Nutzung bestimmter Bildaufnahmen als Beweismittel sollen die Aufklärungsquote von Straftaten gesteigert und beweissichere Strafverfahren ermöglicht werden. Die Löschungsfrist der Aufnahmen ohne strafrelevanten Inhalt beträgt 14 Tage.

Einsatzerfolge

Pressemitteilung vom 12. April 2021

Opfer betäubt und beraubt – Tatverdächtiger dank Videobeobachtung identifiziert

Dank der Videobeobachtung am Neumarkt hat die Polizei Köln einen mutmaßlichen Räuber (50) gestellt, der einer Frau (32) am 9. Januar mit einem starken Beruhigungsmittel versetzten Kräuterlikör angeboten und ihr nach Einsetzen der Wirkung in der Stadtbahn ein Handy geraubt haben soll. Videobeobachter hatten den Gesuchten am 21. März im Blickfeld der Kameras auf dem Neumarkt erkannt und eine Streife zu ihm dirigiert. Diese hatte den 50-Jährigen angetroffen und zwecks Identitätsfeststellung mit zur Wache genommen. Im Zuge weiterer Ermittlungen erließ ein Kölner Richter einen Beschluss für die Durchsuchung der Wohnung des nun beschuldigten Mannes, den Ermittler am vergangenen Freitag (9. April) vollstreckten. Dabei fanden sie eine Flasche Jägermeister, die der Beschuldigte mit dem gleichen Mittel versetzt haben will. Die Beamten beschlagnahmten die scheinbar ungeöffnete Flasche für weitere Untersuchungen des Inhalts. Die Polizei warnt vor dem Hintergrund der jetzigen Erkenntnisse nochmals davor, Getränke von Fremden anzunehmen, selbst wenn die Flasche scheinbar ungeöffnet wirkt.

 


Pressemitteilung vom 9. April 2021

Videobeobachter finden Randalierer dank guter Zeugenhinweise

Mit Hilfe guter Zeugenbeschreibungen haben Videobeobachter der Polizei Köln am Donnerstagabend (8. April) ein Streifenteam in der Kölner Innenstadt zu einem gesuchten Randalierer (38) gelotst. Dem 38-Jährigen wird vorgeworfen gegen 19 Uhr an der Haltestelle Rudolfplatz eine Glasfalsche gegen die fahrende Stadtbahnlinie 12 geworfen und so die Fensterscheibe beschädigt zu haben. Zeugen hatten die Polizei alarmiert und den Mann, der zunächst vom unterirdischen Bahnsteig weggerannt war, so gut beschrieben, dass Videobeobachter ihn etwa 40 Minuten später auf der Schildergasse wiedererkannten. Den polizeibekannten Kölner erwartet nun ein Strafverfahren.

 

Pressemitteilung vom 30. März 2021

Gefahrenstelle dank Videobeobachter beseitigt - Täter gestellt

Dank des aufmerksamen Blickes der Videobeobachter der Polizei Köln hat ein Streifenteam in der Nacht zu Dienstag (30. März) einen auf dem Hohenzollernring abgelegten E-Scooter weggeräumt, bevor es zu einem schweren Unfall kommen konnte.

Ein junger Mann hatte gegen 2.40 Uhr den Roller auf Höhe der Hausnummer 91 mitten auf den rechten Fahrtstreifen gelegt und war weitergegangen. Die Videobeobachter folgten ihm auf ihren Bildschirmen und führten die Polizisten zu ihm: In der Zwischenebene der KVB-Haltestelle Friesenplatz stellte eine Streife den jungen Mann (20). Obwohl er zweifelsfrei auf dem Video zu sehen ist, leugnet er, für den gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr verantwortlich zu sein.

 

Pressemitteilung vom 18. Februar 2021

17-Jähriger dank polizeilicher Videobeobachtung nach Raub festgenommen – Komplize flüchtig

Dank polizeilicher Videobeobachtung haben Polizisten am Mittwochnachmittag (17. Februar) in der Kölner Innenstadt einen von zwei mutmaßlichen Räubern festgenommen. Der 17-Jährige steht im Verdacht, gegen 16.30 Uhr in Höhe der Limburger Straße einen 32-Jahre alten Mann mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert zu haben.

Ihre Flucht in Richtung Friesenplatz beobachteten Beamte der Videoleitstelle und koordinierten die Fahndung der beteiligten Polizisten. Eine der Streifen nahm den 17-Jährigen daraufhin in der Weidengasse fest. Der etwa 1.65 Meter große und blonde Komplize entkam unerkannt. Es soll sich um einen Jugendlichen handeln. Hinweise zu dem Flüchtigen nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

 

Pressemitteilung vom 3. Januar 2021

Tatverdächtige nach Schussabgaben durch polizeiliche Videobeobachtung identifiziert


Am Wiener Platz in Köln-Mülheim haben Polizisten in der Nacht zu Samstag (2. Januar) einen 21 Jahre alten Mann in Gewahrsam genommen.
Videobeobachtern der Leitstelle fiel um 2.40 Uhr auf dem Wiener Platz ein Mann auf, der eine Pistole aus einem Mülleimer genommen und sich in den Hosenbund gesteckt hatte. Wenige Sekunden später trafen die parallel alarmierten Beamten vor Ort auf den 21-Jährigen. Die Beamten forderten den Mann mit aus Eigensicherungsgründen gezückten Dienstwaffen auf, sich auf den Boden zu legen. Die Polizisten legten ihm Handschellen an, durchsuchten ihn und stellten bei dem alkoholisierten Tatverdächtigen neben der Schreckschusspistole ein volles Magazin und eine abgeschossene Patronenhülse sicher.
Nach Durchsicht weiterer Videoaufnahmen sicherten die Auswerter in der Leitstelle Beweismaterial, auf dem zu sehen ist, wie der 21-Jährige kurz zuvor mindestens einen Schuss in die Luft abgegeben hatte. Ein weiterer junger Mann soll die gleiche Waffe zudem mehrmals abgefeuert haben. Diesen Tatverdächtigen (20) stellten weitere Polizisten in der Merkerhofstraße und entließen ihn nach Personalienfeststellung vor Ort. Er soll bereits in der Silvesternacht bei Schussabgaben in Köln-Bilderstöckchen aufgefallen und kontrolliert worden sein. Nur etwa 10 Minuten vor der Ingewahrsamnahme am Wiener Platz hatten Polizisten dem 21-Jährigen bereits auf dem Clevischen Ring einen Platzverweis erteilt. Er soll zusammen mit einer vierköpfigen Personengruppe (darunter auch der 20-Jährige) nach Zeugenaussagen auf dem Wiener Platz randaliert und unter anderem eine Glasflasche auf zertrümmert haben.

 

Pressemitteilung vom 9. November 2020

Jugendliche Räuber durch Videobeobachtung gestellt - Haupttäter in Haft!


Kurz nach einem Raubüberfall auf einen jungen Kölner (18) in der Nacht auf Samstag (7. November) nahe des Doms hat die Polizei Köln dank der Videobeobachtung alle sechs Tatverdächtigen (17-19) gestellt. Aufgrund des Videobeweises erließ ein Haftrichter gegen die beiden als Intensivtäter bekannten Angreifer am Sonntag (8. November) einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des schweren Raubes.
Unter den Augen der Leitstellenmitarbeiter hatten die jungen Männer den Nachtschwärmer gegen 1 Uhr vor einem Museum oberhalb der Straße Am Domhof niedergeschlagen, auf ihn eingetreten und ihm unter Anderem seine Kopfhörer geraubt.
Noch in Tatortnähe schnappten die von der Leitstelle entsandten Streifenteams vier der Räuber. Die bereits wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten bei der Polizei bekannten Haupttäter gingen gegen 5 Uhr fahndenden Bundespolizisten im Hauptbahnhof ins Netz. Bei dem Duo stellten die Beamten neben weiterer Tatbeute auch die geraubten AirPods sicher. Einer der 17-Jährigen führte neben einer geringen Menge Drogen ein Butterfly-Messer mit sich.

 

Pressemitteilung vom 27. Oktober 2020

Präsenzteam und Videobeobachtung „Hand in Hand“ gegen Kriminalität auf Kölner Plätzen
Dank polizeilicher Videobeobachtung haben Polizisten des Präsenzteams Innenstadt am Montagnachmittag (26. Oktober) einen polizeibekannten Dealer (18) auf dem Neumarkt vorläufig festgenommen und eine kleine Heroin Menge beschlagnahmt, die er unter seiner Mund-Nase-Bedeckung versteckt hatte. Der wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz einschlägig vorbestrafte und im Kölner Haus des Jugendrechts (Kriminalkommissariat 43) als Intensivtäter geführte Kölner, wird heute einem Haftrichter vorgeführt.  
Der 18-Jährige war einem Videobeobachter der Leitstelle im Polizeipräsidium gegen 15.30 Uhr aufgefallen, da er bei Annäherung der Präsenzkräfte fluchtartig die Platzfläche verließ. Anhand der Beschreibung des Mannes machten die Polizisten den Verdächtigen vor dem Gesundheitsamt ausfindig.


Pressemitteilung vom 7. September 2020

Dealer und Langfinger nach Videobeobachtung geschnappt
Mehrfach hat die Polizei Köln am Sonntag (6. September) mutmaßliche Straftäter in flagranti gestellt, nachdem Beamte der Leitstelle sie bei der Ausführung von Eigentums- und Drogendelikten per Videokamera beobachtet hatten.  
In Dom-Nähe ging den Uniformierten gegen 11 Uhr ein diebisches Trio (21m, 18w, 25w) ins Netz. Kurz zuvor hatte ein Polizist von der Leitstelle aus gesehen, wie die 25-Jährige auf der Straße Unter Fettenhennen die Geldbörse einer Frau (28) aus deren Handtasche stahl, wiewohl die beiden Komplizen versuchten, die Tat mit ihren Körpern abzudecken. Unter den Augen der Beamten gingen die Verdächtigen zur Komödienstraße, wo sie das gestohlene Geld untereinander verteilten. Noch während Einsatzkräfte zu dem Trio geführt wurden, versuchte dieses nach gleichem Muster, an der Trankgasse einen weiteren Taschendiebstahl zu verüben. Bei der Festnahme der wohnsitzlosen Tätergruppe stellten die Polizisten eine dreistellige Bargeldsumme sicher. Das Trio muss sich vor einem Haftrichter verantworten.
Gegen 17.50 Uhr erschienen auf den Bildschirmen, die den Bereich Wiener Platz in Mülheim zeigen, drei weitere Verdächtige (63m, 64m, 38w) - ebenfalls im Zusammenhang mit einem Taschendiebstahl. Der 64-Jährige nestelte dabei immer wieder an einem mitgeführten Stift herum. Bei der Kontrolle an der Genovevastraße stellten die Polizisten zunächst Bargeld sicher. In dem Stift fanden sich sieben Gebrauchseinheiten Heroin. Die Polizisten leiteten Strafverfahren wegen Eigentums- und Drogendelikten ein.

 

Pressemitteilung vom 9. August 2020

Videobeobachtung unterstützt Unfallrekonstruktion - mutmaßlich alkoholisierter E-Scooter-Fahrer stürzt - Blutprobe! 
Ein E-Scooter-Fahrer (41) hat sich in der Nacht auf Samstag (8. August) gegen 0 Uhr in der Altstadt-Nord bei einem Sturz mit einem Leihscooter schwer verletzt. Da es keine Unfallzeugen gab und sich der Verletzte mutmaßlich aufgrund seiner starken Alkoholisierung nicht zum Unfallhergang äußern konnte, rekonstruierten die Beamten den Unfall mit Hilfe der polizeilichen Videobeobachtung. Danach verlor der Kölner während einer Kurvenfahrt zwischen der Philharmonie und dem Römisch-Germanischen Museum die Kontrolle über den E-Scooter und stürzte. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Ein Arzt entnahm ihm dort eine Blutprobe.

 

Pressemitteilung vom 6. August 2020

Schlägerei am Ebertplatz – Polizeiliche Videobeobachtung zeichnet Tat auf
Dank polizeilicher Videobeobachtung auf dem Ebertplatz kann die Polizei Köln den Ablauf einer Auseinandersetzung dreier Kölner (26, 28, 32) von Mittwochabend (5. August) nachvollziehen.
Demnach eskalierte der Streit zwischen den Männern, nachdem der Jüngste dem 28-Jährigen ins Gesicht geschlagen hatte. Dieser erwiderte den Angriff, schlug sein Gegenüber nieder und verletzte ihn schwer. Auch der anschließende Streit mit dem 32-Jährigen endete mit einem Faustschlag in dessen Gesicht.  
Dank der Personenbeschreibung der Videobeobachter stellten Einsatzkräfte die drei Männer im unmittelbaren Bereich der Platzfläche und riefen den Rettungsdienst für den Schwerverletzten.

 

Pressemitteilung vom 6. August 2020

Handydieb mittels Videobeobachtung gestellt - Suche nach Komplizen und Geschädigtem
Polizisten in der Videoleitstelle haben am frühen Donnerstagmorgen (6. August) den Diebstahl eines Handys auf der Ostseite des Doms beobachtet und ihre Kollegen der Innenstadtwache sowie der Bundespolizei zu dem 21-jährigen Tatverdächtigen gelotst - Festnahme. Der polizeibekannte Algerier soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Polizei sucht den Bestohlenen mit einer Personenbeschreibung sowie der Darstellung des aufgezeichneten Tatablaufs. Demnach kam der Bestohlene aus dem Hauptbahnhof und wurde gegen 2.30 Uhr am Heinrich-Böll-Platz von dem Festgenommenen angesprochen. Er übergab eine Zigarette und ein Feuerzeug. Bei einer anschließenden Umarmung zog der Dieb ihm das Handy aus der rechten Jackentasche, steckte es ein und übergab es wenig später an einen bislang unbekannten „Mittäter“. Der Bestohlene war nicht mehr vor Ort. Auf der Videoaufzeichnung ist zu sehen, dass er nach dem unbemerkten Diebstahl über die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz ging. Der circa 1,75 Meter große Mann mit Brille trug zur Tatzeit ein dunkles T-Shirt mit weißer Aufschrift sowie gelbe Adidas-Turnschuhe und eine blaue Umhängetasche. In der Hand hatte er einen Einweggetränkebecher mit Deckel und Strohhalm.
Das Kriminalkommissariat 73 bittet den Bestohlenen, sich telefonisch unter der 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. Zudem fragen die Ermittler nach Hinweisen zu dem Komplizen des 21-Jährigen, der mit einer roten Basecap, einer kurzen dunklen Hose und einem schwarzen T-Shirt mit der Aufschrift „OUTTA“ bekleidet war.

 

Pressemitteilung vom 19. Juli 2020

Zwei Tatverdächtige einer Schlägerei dank Videobeobachtung identifiziert
Durch Tritte und Schläge, unter anderem gegen den Kopf, haben mehrere junge Männer am frühen Samstagmorgen (18. Juli) vier Köln-Besucher (26m, 26m, 28m, 30m) in der Kölner Innenstadt zum Teil schwer verletzt. Rettungskräfte fuhren die Verletzten in Krankenhäuser. Mit Hilfe der polizeilichen Videobeobachtung stellte die Polizei etwa eineinhalb Stunden später zwei der Tatverdächtigen (17, 19) am Hohenzollernring.
Laut Zeugenaussagen soll es gegen 2.40 Uhr zu einer Schlägerei mit mehreren Verletzten am Friesenplatz gekommen sein. Die Täter flüchteten zu Fuß in Richtung Venloer Straße. Dank der polizeilichen Videobeobachtung erkannten Beamte gegen 4.10 Uhr den 17- und 19-jährigen Männer am Hohenzollernring wieder und nahmen sie vorläufig fest. Nach Hinweisen auf Alkohol- und Drogenkonsum entnahm ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Blutproben. Die Männer wurden im Anschluss von der Wache Stolkgasse entlassen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.


Pressemitteilung vom 17. März 2020

Dank polizeilicher Videobeobachtung mutmaßlichen Dealer festgenommen
Dank der Videobeobachtung hat die Polizei Köln am Montagnachmittag in der Innenstadt einen jungen Mann aus Guinea (24) vorläufig festgenommen. Ihm wird ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Der 24-Jährige muss sich noch heute wegen des Verdachts des Drogenhandels vor dem Haftrichter verantworten.
Gegen 16 Uhr beobachteten Polizisten über die im Bereich des Hauptbahnhofes installierten Kameras, wie ein Verdächtiger etwas auf dem Chargesheimerplatz zwischen einer Mauer und der daran befestigten Lampe versteckte. Wenige Augenblicke später fanden Streifenbeamte dort eine Socke, in der sich 20 verkaufsfertig portionierte Einheiten Marihuana befanden. Das Rauschgift beschlagnahmten die Uniformierten. Anschließend suchten die Polizisten im Nahbereich nach dem Verdächtigen. Der ging genau in diesem Moment in den an der Hohenzollernbrücke installierten Aufnahmebereich der polizeilichen Videobeobachtung. Schnell hatten die Streifenpolizisten den markant gekleideten Verdächtigen auf der Rheinbrücke gestellt. In seinen Taschen fanden die Beamten einen geringen Bargeldbetrag in kleinen Scheinen.


Pressemitteilung vom 15. März 2020

Taschendieb mit Hilfe der Videobeobachtung gestellt
Mit Hilfe der Videobeobachtung haben Polizisten am frühen Samstagmorgen (14. März) in der Kölner Innenstadt einen Taschendieb (20) nach kurzer Flucht gestellt. Der 20-Jährige hatte gegen 1.15 Uhr unter den Augen der Videobeobachter in Köln-Kalk an den Domtreppen einer jungen Frau (22) ihr Handy aus der Jackentasche gestohlen. Die 22-Jährige bemerkte den Diebstahl, stellte den Mann zur Rede und holte sich ihr Handy zurück. Zeitgleich lotsen die Polizisten im Beobachtungsraum ihre Kollegen aus der Innenstadt zu der Bestohlenen und leiteten über Funk eine Fahndung nach dem Verdächtigen ein. Dieser hatte mittlerweile den von Kameras erfassten Bereich verlassen. Ein Streifenteam stellte den mutmaßlichen Dieb wenig später auf der Hohe Straße und nahm den aus Marokko stammenden Mann mit zur Wache.

 

Pressemitteilung vom 26. Februar 2020

Jugendlicher zeigt Anscheinswaffe am Neumarkt - Stadtbahn nach Videobeobachtung gestoppt - Anzeige
„Ich weiß, dass es dumm war. Ich habe mir nichts dabei gedacht...“, so die Einlassung eines jungen Kölners (16), als er nach einem waffenrechtlichen Verstoß in der Innenstadt am Dienstagabend (25. Februar) von starken Polizeikräften gestellt worden war.
Gegen 19.20 Uhr bemerkte ein Leitstellen-Beamter der polizeilichen Videobeobachtung, wie der 16-Jährige am Neumarkt eine schwarze Pistole zückte und umstehenden Personen zeigte. Anschließend steckte der Verdächtige die Waffe wieder in seinen Hosenbund. Zusammen mit seinen Begleitern (16, 15, 15) bestieg er daraufhin eine Stadtbahn der Linie 1 in Richtung Bensberg.  
An der rechtsrheinischen Haltestelle Deutzer Freiheit stoppten die Kölner Verkehrsbetriebe die Bahn auf Veranlassung der Polizei. Da die alarmierten Streifenbeamten nicht ausschließen konnten, dass es sich um eine scharfe Schusswaffe handelt, legten sie vor der Überprüfung der Bahnfahrer ballistische Schutzwesten an. Die Leitstelle hatte ihnen bereits Beschreibungen der zuvor beobachteten Personen übermittelt. Zum genauen Abgleich vor Ort erhielten die Einsatzkräfte eine gesicherte Videosequenz vom Geschehen auf dem Neumarkt auf deren dienstliche Smartphones.
Das auf dieser Grundlage zweifelsfrei erkannte Quartett fuhren die Beamten zur Wache.
Die bei dem 16-Jährigen sichergestellte Softair-Pistole ist eine täuschend echte Nachbildung einer scharfen Schusswaffe. Das öffentliche Führen solcher Anscheinswaffen ist untersagt. Entsprechend legten die Polizisten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige im Sinne des Waffengesetzes gegen den Jugendlichen vor.  
Die Beamten übergaben ihn und seine Begleiter ihren Erziehungsberechtigten. Gegen 22.30 Uhr war der Einsatz beendet.

 

Pressemitteilung vom 26. Januar 2020

Polizeiliche Videobeobachtung liefert den Beweis – betrunken mit E-Scooter gestürzt und schwer verletzt
Ein E-Scooter-Fahrer (21) hat sich in der Nacht auf Samstag (25. Januar) in der Neustadt-Nord beim Sturz mit einem Leihscooter schwere Kopfverletzungen zugezogen. Da es keine Unfallzeugen gab und sich der Verletzte nicht zum Unfallhergang äußern konnte, rekonstruierten die Beamten anhand der polizeilichen Videobeobachtung vom Ebertplatz den Alleinunfall. Danach war der 21-Jährige gegen 3 Uhr die Turiner Straße in Richtung Riehler Straße gefahren und in Höhe der Kreuzung zum Theodor-Heuss Ring auf unebenen Boden gestürzt. Rettungskräfte brachten den jungen Kölner zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus, wo ein Arzt ihm auf Anordnung der Polizisten eine Blutprobe entnahm.

 

Pressemitteilung vom 9. Dezember 2019

Dealer und Konsument dank Videobeobachtung am Wiener Platz überführt
Dank der neuen Videobeobachtung am Wiener Platz in Mülheim, haben Zivilpolizisten am Sonntagvormittag (8. Dezember) einen mutmaßlichen Dealer (31) und einen Kunden (35) überführt. Beamte der Leitstelle sahen auf ihren Monitoren in Köln-Kalk, wie der 35-Jährige dem mutmaßlichen Verkäufer gegen kurz vor 11 Uhr Geld übergab und im Tausch dafür etwas an sich nahm. Die Mitarbeiter der Leitstelle verständigten ein Zivilteam in Tatortnähe, gaben die Personenbeschreibungen und deren Standorte durch.
Während die Polizisten vor Ort bei dem mutmaßlichen Dealer einen dreistelligen Bargeldbetrag in kleiner Stückelung entdeckten, stellten sie bei dem Konsumenten mehrere Verkaufseinheiten Heroin sicher. Beide Männer sind bereits hinreichend polizeibekannt. Gegen sie leiteten die Ermittler entsprechende Verfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

 

Pressemitteilung vom 17. November 2019

Präsenzteam und Videobeobachtung „Hand in Hand“ gegen Kriminalität auf Kölner Plätzen
Von einem Videobeobachter der Leitstelle geleitet, haben Polizisten am Donnerstagabend (14. November) einen mutmaßlichen Dealer (19) und seinen vermutlichen Kunden (20) auf dem Neumarkt identifiziert. Außerdem stellten die Beamten weitere Bubbles mit Heroin aus einem Versteck sicher.  
In umgekehrter Reihenfolge bestätigte ein Videobeobachter am Freitagabend (15. November) den Verdacht des im Bereich der Domplatte eingesetzten Präsenzteams.
Gegen 22.30 Uhr hatte ein Streifenteam einen mutmaßlichen Drogenverkäufer (18) kontrolliert und neben Marihuana auch dealertypische Bargeldstückelung bei ihm sichergestellt. Außerdem fanden die Polizisten weitere Marihuana-Tütchen in einer
an einer Mauer abgestellten Kaugummidose. Die Videoauswertung zeigte deutlich: Der 18-Jährige hatte bei Anblick der Uniformierten diese Dose abgestellt.

 

Pressemitteilung vom 13. September 2019

Fahrraddieb mit Videobeobachtung überführt - Festnahme
Die Hartnäckigkeit der eingesetzten Polizisten im Zusammenspiel mit der polizeilichen Videobeobachtung ist am Donnerstagnachmittag (12. September) einem als Intensivtäter bekannten Fahrraddieb (49) Stunden nach der Tat zum Verhängnis geworden.
Ins Visier eines Polizisten im Beobachtungsraum in Köln-Kalk geriet der Mann gegen 15 Uhr, als er sich an einem auf dem Hohenzollernring abgestellten Fahrrad zu schaffen machte und kurz darauf damit davonfuhr. Ein vom Videobeobachter entsandtes Streifenteam stellte den Mann nach Hinweisen aus der Leitstelle wenig später ohne das Fahrrad. Wo er es hingebracht hatte, ließ sich anhand der Videoaufzeichnung nicht klären. Den von Kameras erfassten Bereich hatte er zwischenzeitlich verlassen. Den Polizisten erzählte der 49-Jährige, dass er das Rad für einen Freund abgeholt habe. Diese Angaben waren zunächst nicht zu wiederlegen. Nachdem seine Personalien feststanden, entließen die Beamten den Mann.
Knapp zwei Stunden bemerkte wiederum ein Polizist in der Videozentrale eine Frau, die am ursprünglichen Abstellort des Fahrrades nach „etwas“ suchte. Im Wissen um den vorherigen Einsatz verständigte der Beamte erneut seine Kollegen aus der Innenstadt und gab den Hinweis weiter, dass die Frau soeben mit einem E-Scooter weggefahren war. Mit Hilfe der Livebilder lotste der Leitstellenbeamte die Streife zu der Frau. Im Gespräch stellte sich schnell heraus, warum sie (39) den E-Scooter genommen hatte – ihr Fahrrad, das sie gegen 9 Uhr auf Gehweg abgestellt hatte, war gestohlen worden.
Obwohl nun Tat und die Personalien des Tatverdächtigen bekannt waren, kam es noch besser. Der Tatverdächtige, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, tauchte plötzlich erneut auf dem Bildschirm auf. Dem Hinweis aus der Leitstelle folgte die vorläufige Festnahme des drogenabhängigen Mannes.


Pressemitteilung vom 26. August 2019

Festnahme eines Räubers kurz nach dem Überfall aufgrund der Videoüberwachung
Dank der Videobeobachtung am Heinrich-Böll-Platz in der Innenstadt hat die Polizei am frühen Samstagmorgen (24. August) einen mutmaßlichen Räuber (35) weniger als eine Stunde nach dem Überfall auf einen jungen Mann (22) festgenommen. Nach einem weiteren Tatverdächtigen fahnden die Ermittler. Er soll schlank sein und dunkle Kleidung getragen haben.

Nach Aussage des 22-Jährigen sollen die Männer ihm gegen 7 Uhr seine Umhängetasche mit Bargeld, Kopfhörer und Schlüssel entrissen haben. Die Tat ist auf der polizeilichen Videoaufzeichnung zu sehen. Der Mitschnitt fließt als Beweismittel in das Ermittlungsverfahren ein.
Zeugenhinweise zum zweiten Täter nimmt das Kriminalkommissariat 14 telefonisch unter der Rufnummer 0221 2290 oder per E-Mail unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

 

Pressemitteilung vom 9. August 2019

Mit Gullydeckel durch Schaufenster - Tatverdächtiger durch Videobeobachtung identifiziert
Dank der Videobeobachtungen auf den Kölner Ringen hat die Polizei am frühen Freitagmorgen (9. August) einen Einbrecher (29) identifiziert und vorläufig festgenommen.
Der 29-Jährige hatte gegen 4 Uhr unter den Augen der Beobachter auf der Leitstelle zunächst Steine vom Gehweg des Hohenzollernrings gesammelt und dann einen Gullideckel ausgehoben. Mit diesem und den gesammelten Steinen warf er eine Schaufensterscheibe auf der Ehrenstraße ein und füllte Beute aus der Auslage in seinen mitgebrachten Müllsack. Von dem Lärm geweckte Anwohner beobachteten den jungen Mann, wie er mit seiner Beute auf ein Fahrrad gestiegen und in Richtung Neumarkt gefahren war. Ein Streifenteam nahm ihn noch in Tatortnähe vorläufig fest.

 

Pressemitteilung vom 7. August 2019

E-Scooter geworfen – Tatverdächtiger durch Videobeobachtung identifiziert
Dank der Videobeobachtungen auf den Kölner Ringen hat die Polizei in den frühen Morgenstunden einen alkoholisierten Randalierer (23) identifiziert. Der junge Mann hatte um 5.49 Uhr unter den Augen der Beobachter auf der Leitstelle einen E-Scooter am Gereonshof freigeschaltet und nach kurzer Fahrt zur Seite geworfen.

Eine Streifenwagenbesatzung traf den 23-Jährigen auf der Magnusstraße in Höhe Friesenwall an. Nach dem Alkoholtest mit einem Ergebnis von fast 2 Promille führte der Weg zwecks Blutprobe auf die Wache. Dort leiteten die Polizisten neben einem Strafverfahren auch die weiteren Schritte zur Beschlagnahme des Führerscheins ein.

 

Pressemitteilung vom 20. Mai 2019

Dank Videobeobachtung: Polizisten nehmen brutale Räuber auf den Ringen fest
Dank Videobeobachtung hat die Polizei Köln am Samstagmorgen (18. Mai) zwei brutale Räuber (21, 24) unmittelbar nach der Tat auf dem Hohenzollernring festgenommen. Polizisten der Leitstelle in Kalk sahen auf ihren Bildschirmen, wie um kurz vor 3 Uhr zwei Männer einen entgegenkommenden Nachtschwärmer (21) direkt mit Fäusten traktierten und ihm Handy und Geldbörse raubten. Während sich der junge Mann nach dem Angriff in einen Kiosk flüchtete, rannten die Täter mit ihrer Beute davon. Wegen der gestochen scharfen Bilder der Polizeikameras erhielten alle Streifenbeamte in Tatortnähe per Funk exakte Personenbeschreibungen und die genaue Fluchtrichtung der Täter. Wenige Augenblicke später kamen den Einsatzkräften die beiden Verdächtigen entgegengerannt – Festnahme!
Kurz bevor die Polizisten die Männer zum Gefangenentransporter und zur Wache brachten, warfen die Räuber noch ihre Beute auf den Gehweg und auf die Straße, um das belastende Beweismaterial loszuwerden. Die Beamten übergaben Handy und Portemonnaie noch vor Ort dem leichtverletzten 21-Jährigen. Das Räuber-Duo wird sich nun wegen Raub und Körperverletzung verantworten müssen.   

 

Pressemitteilung vom 23. April 2019

Mutmaßlicher Brandstifter nach Videobeobachtung in flagranti gestellt
Zivilfahnder der Kripo Köln haben in der Nacht auf Dienstag (23. April) im Ortsteil Sülz einen polizeibekannten Drogenkonsumenten (38) festgenommen. Die Handschellen klickten just als der Ertappte versuchte, einen geparkten Transporter anzuzünden.
Kurz zuvor hatte in der Innenstadt ein Sonnenschirm der Außengastronomie am Rudolfplatz lichterloh gebrannt. Und dort hatte die Polizei-Leitstelle per Videobeobachtung einen sich entfernenden Tatverdächtigen bemerkt. Dessen Personenbeschreibung entsprach haargenau dem anschließend in Sülz dingfest gemachten 38-Jährigen.
Gegen 1.20 Uhr hatte ein Passant (27) zunächst eine Streifenwagenbesatzung auf den Brandherd eingangs der Pfeilstraße aufmerksam gemacht. Ein weiterer geistesgegenwärtiger Kölner (39) hatte bereits die Feuerwehr alarmiert. Vor deren Eintreffen löschten die Polizisten den brennenden Schirm mit dem Pulverlöscher.
Auf der Grundlage der Videoaufzeichnungen fahndeten nun Polizeikräfte im weiteren Umfeld nach dem Verdächtigen „in schwarzer Lederjacke und grauer Kapuze mit schwarzer Umhängetasche“. Zivilbeamte sahen gegen 2.40 Uhr an der Zülpicher Straße Ecke Wilhelm-Waldeyer-Straße, wie der beschriebene Verdächtige sich abhockte - um mittels eines Feuerzeugs einen weißen Kastenwagen in Brand zu setzen.
Gegenüber einem der ihn unmissverständlich zur Rede stellenden Fahnder richtete sich der Ertappte drohend auf. Daraufhin setzte der Polizist Pfefferspray gegen den Verdächtigen ein. Der Festgenommene wurde gefesselt. Nach Erstversorgung durch eine hinzugerufene Rettungswagenbesatzung fuhren die Beamten den 38-Jährigen ins Polizeigewahrsam.
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen und prüft, ob ihm noch weitere Taten zur Last gelegt werden können.
Es ist beabsichtigt, den Festgenommenen einem Haftrichter vorzuführen.

 

Pressemitteilung vom 25. März 2019

Fahrraddieb mit Hilfe der Videobeobachtung überführt
Von einem Videobeobachter der Leitstelle dirigiert, haben Polizisten am Freitagnachmittag (22. März) einen mutmaßlichen Fahrraddieb (17) in der Kölner Innenstadt festgenommen. Der junge Mann gestand in seiner Vernehmung, das E-Bike zuvor in Nippes gestohlen zu haben. Aufgefallen war er dem Polizisten, als er am Museum Ludwig das Rad fotografierte und die daran befestigte Fahrradtasche abschnitt. Die vorläufige Festnahme erfolgte an Ort und Stelle.
Gegen 16.15 Uhr geriet der Jugendliche durch sein auffälliges Verhalten ins Visier des Polizisten, der das Geschehen rund um den Dom auf den Bildschirmen verfolgte. Bis zum Eintreffen des Streifenteams behielt er den Jugendlichen im Blick. Nach anfänglich falschen Aussagen zur Herkunft des Rades, räumte der 17-Jährige auf dem Weg zur Wache ein, das E-Bike gestohlen und bereits ein eigenes Schloss angebracht zu haben.
Seine Angaben zum eigentlichen Tatort im Stadtteil Nippes und einem möglichen Mittäter sind Gegenstand des laufenden Ermittlungsverfahrens.


Pressemitteilung vom 22. September 2017

Videobeobachtung am Dom überführt Mann der Falschaussage - Vorwurf der Körperverletzung war aus der Luft gegriffen
Mit Hilfe der neu installierten Videobeobachtung am Kölner Dom hat die Polizei einem Mann (29) eine Falschaussage nachgewiesen. Der 29-Jährige hatte behauptet, von einem Polizeibeamten grundlos geschlagen worden zu sein. Die Aufnahmen der Kameras wiesen jedoch einwandfrei nach, dass die angezeigte Körperverletzung nicht stattgefunden hat.

In der Nacht auf den 22. Juni 2017 hatten zwei junge Frauen gegen 3.15 Uhr am Wallrafplatz den Polizeinotruf gewählt. Dabei gaben sie an, von einem Mann belästigt zu werden. Als sie weglaufen wollten, verfolgte sie der Unbekannte. Erst als die Frauen die Domtreppe erreichten, ließ der Verfolger von ihnen ab und setzte sich zwischen zwei andere Männer auf die Treppe.

Beim Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich der Tatverdächtige unbeteiligt und stritt die Tat ab. Hierbei leistete er Widerstand.

Als er zum Vorwurf der Belästigung vernommen werden sollte, erklärte der Beschuldigte, dass ihm ein Polizeibeamter auf dem Weg zum Streifenwagen grundlos einen Faustschlag ins Gesicht versetzt habe.

Im Zuge des daraufhin eingeleiteten Ermittlungsverfahrens gegen die Polizeibeamten wurden auch die Aufzeichnungen der Videobeobachtung am Dom ausgewertet. Dabei wurde festgestellt, dass der Vorwurf des Mannes frei erfunden war!

Mit seiner Falschaussage hat sich der 29-Jährige nun seinerseits ein Strafverfahren wegen falscher Verdächtigung eingehandelt…

Statistischer Hintergrund

Einsatzzahlen

Jahr

Dom/Hbf. inkl

Breslauer Platz

Ringe Ebertplatz Neumarkt Wiener Platz
2019 1.505 3.900 1.499 2.499 1.552
2018 1.666 3.841 1.919 2.898 1.529
2017 1.762 4.199 1.806 2.912 1.392

 

Kriminalitätszahlen

Delikte Dom/Hbf inkl.
Breslauer Platz
Ringe Ebertplatz Neumarkt Wiener Platz
2019 931 1.915 907 1.876 1.044
2018 1.125 2.049 1.144 2.143 1.129
2017 1.173 2.420 1.039 2.265 954

 

Die Anordnung zur Videobeobachtung unterliegt einer jährlichen Überprüfung bevor diese verlängert wird.

Rechtliche Grundlage

Die Ermächtigungsgrundlage zur Einrichtung der polizeilichen Videobeobachtung geht aus dem Polizeigesetz des Landes Nordrhein-Westfahlen (PolG NW) hervor.

§ 15a PolG NRW – Datenerhebung durch den offenen Einsatz optisch-technischer Mittel

(1) Zur Verhütung von Straftaten kann die Polizei einzelne öffentlich zugängliche Orte mittels Bildübertragung beobachten und die übertragenen Bilder aufzeichnen, wenn

  1. an diesem Ort wiederholt Straftaten begangen wurden und die Beschaffenheit des Ortes die Begehung von Straftaten begünstigt, solange Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass an diesem Ort weitere Straftaten begangen werden oder
  2. Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass dort Straftaten von erheblicher Bedeutung nach § 8 Absatz 3 verabredet, vorbereitet oder begangen werden

und jeweils ein unverzügliches Eingreifen der Polizei möglich ist. Die Beobachtung ist, falls nicht offenkundig, durch geeignete Maßnahmen erkennbar zu machen.

(2) Nach Absatz 1 gewonnene Daten dürfen höchstens für die Dauer von 14 Tagen gespeichert werden, es sei denn, sie werden zur Verfolgung von Straftaten benötigt oder Tatsachen rechtfertigen die Annahme, dass eine Person künftig Straftaten begehen wird, und die Aufbewahrung ist zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten erforderlich.

(3) Über die Einrichtung der Datenerhebung durch den offenen Einsatz optisch-technischer Mittel entscheidet die Behördenleiterin oder der Behördenleiter.

(4) Maßnahmen nach Absatz 1 sind zu dokumentieren. Sie sind jeweils auf ein Jahr befristet. Rechtzeitig vor Fristablauf ist zu überprüfen, ob die Voraussetzungen gemäß Absatz 1 weiter vorliegen. Eine Verlängerung um jeweils ein Jahr ist in diesem Fall zulässig.

Information zum Datenschutz

Information zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch das Polizeipräsidium Köln (nachfolgend PP Köln genannt) im Rahmen der stationären Videobeobachtung

Das PP Köln verarbeitet im Rahmen der stationären Videobeobachtung in den Videobereichen „Dom/Hbf. einschließlich Breslauer Platz“, „Ringe“, „Ebertplatz“, „Neumarkt“ und „Wiener Platz“ durch Fertigung von Videobildern im erforderlichen Umfang Ihre personenbezogenen Daten. Im Sinne der Art. 13 und 14 EU Datenschutz-Grundverordnung 2016/679 (EU DSGVO 2016/679) gibt das PP Köln Ihnen hierzu folgende Informationen:

 

Name und Kontaktdaten des Verantwortlichen

Polizeipräsidium Köln Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln
Telefon: 0221 229-0
Fax: 0221 229-2002
E-Mail: poststelle.koeln@polizei.nrw.de DE-Mail:
poststelle@polizei-koeln-nrw.de-mail.de

 

Kontaktdaten des behördlichen Datenschutzbeauftragten

Behördliche Datenschutzbeauftragte beim Polizeipräsidium Köln

Telefon: 0221 229-0 Fax: 0221 229-242090

E-Mail: datenschutz.koeln@polizei.nrw.de

 

Zwecke und Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Die stationäre Videobeobachtung des PP Köln richtet sich nach § 15a PolG NRW. Sie dient dem Zweck, Straftaten und Gefahrenlagen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, die Folgen von Straftaten zu minimieren, ein beweissicheres Strafverfahren zu gewährleisten, Straftaten aufzuklären und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu steigern. Hierzu werden beim Betreten des Sichtbereiches der Kameras Ihre personenbezogenen Daten als Videodaten verarbeitet. Die Videobilder werden durch Videobeobachter in der Leitstelle und Videozentrale live beobachtet und bewertet. Bei Erkennen von Straftaten und Gefahrenlagen werden unverzüglich Einsatzkräfte entsandt.

Empfänger und Kategorien von Empfängern

Ihre personenbezogenen Daten werden beim Polizeipräsidium Köln nur weiterverarbeitet, wenn sie zur beweissicheren Verfolgung von Straftaten benötigt werden oder Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass die betroffene Person zukünftig Straftaten begehen wird und die Aufnahmen zur vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten erforderlich sind.
Im Rahmen von Strafverfahren werden die Videodaten als Beweismittel der zuständigen Staatsanwaltschaft übermittelt.

Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten

Die aufgezeichneten Videodaten werden für 14 Tage gespeichert und, sofern sie nicht als Beweismittel im Strafverfahren oder der vorbeugenden Bekämpfung von Straftaten dienen, danach automatisch gelöscht.

Betroffenenrechte

Nach Maßgabe von Art. 15 EU DSGVO 2016/679 haben Sie das Recht, Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten ein- schließlich eventueller Empfänger und der geplanten Speicherdauer zu erhalten. Sollten nach Ihrer Meinung unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen gemäß Art. 16 EU DSGVO 2016/679 ein Recht auf Berichtigung zu. Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen. (Art. 17, 18 und 21 EU DSGVO 2016/679).

Beschwerderecht

Sie haben weiterhin das Recht, sich bei Beschwerden an die zuständige Aufsichtsbehörde (in NRW die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit [LDI]) zu wenden.

Kontaktdaten:

LDI NRW
Kavalleriestr. 2.4
40213 Düsseldorf
Telefon: 0211 38424-0
Telefax: 0211 38424-10
E-Mail: poststelle@ldi.nrw.de Internet: www.ldi.nrw.de
 

In dringenden Fällen: Polizeinotruf 110