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Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und Polizei Essen: Essener Kriminalpolizei richtet Ermittlungskommission ein

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Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und Polizei Essen: Essener Kriminalpolizei richtet Ermittlungskommission ein
24-jähriger Mann aus Oberhausen zunächst vermisst
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Mönchengladbach-Oberhausen-Jüchen-Linnich: 

Die Essener Kriminalpolizei ermittelt mit Unterstützung der Kriminalpolizei aus Mönchengladbach wegen einer mutmaßlichen Geiselnahme.

Am 8. April 2022 vertraute sich der 32-jährige Bruder des vermutlich Geschädigten der Kriminalpolizei in Oberhausen an. Er habe über seine Familie erfahren, dass sein Bruder (damals 24 heute 25) zurzeit durch unbekannte Täter möglicherweise ins Ausland verbracht worden sei.

Hintergrund der Tat seien finanzielle Forderungen unterschiedlicher Gläubiger gewesen, von denen sich der Geschädigte teilweise vierstellige Geldbeträge geliehen und nicht zurückbezahlt hatte.

Der 24-Jährige hat sich möglicherweise in der Zeit vom 7. bis zum 11. April in der Gewalt der nun ermittelten vermeintlichen Tatverdächtigen (sieben Männer im Alter von 20-33 Jahren) befunden und ist in unterschiedliche Wohnungen in Mönchengladbach und Jüchen verbracht worden. 

Gegenstand der jetzigen Ermittlungen ist noch, ob er zusätzlich in ein angrenzendes Nachbarland verbracht worden ist.

Gedroht habe man damit, ihm schwere gesundheitliche Schäden unterschiedlicher Art zuzufügen.

Die Täter haben ihren nun an die Familie des Geschädigten gerichteten Geldforderungen Nachdruck verliehen, in dem sie den Geschädigten mittels unterschiedlicher Gegenstände verletzten.

Da die Tatverdächtigen aus dem persönlichen Umfeld des Geschädigten stammten, konnten sie zeitnah ermittelt werden. 

Gegen vier der insgesamt sieben Beschuldigten wurde zunächst auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehle erlassen, die nunmehr in drei Fällen außer Vollzug gesetzt und in einen Fall aufgehoben worden sind.

Insgesamt wurden zwischen dem 8. April und dem 23. Mai 14 Durchsuchungsbeschlüsse für Wohnanschriften in Mönchengladbach, Jüchen und Linnich, zum Teil mit Unterstützung von Spezialeinheiten, vollstreckt.

Die Ermittlungen dauern an.
 

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