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#präsenzimveedel fördert Verständnis für Polizeiarbeit

Sinan Zengin und Özlem Yagmur im Dialog mit jungen Menschen
#präsenzimveedel fördert Verständnis für Polizeiarbeit
Sinan Zengin und Özlem Yagmur im Dialog mit jungen Menschen

Wer bereit ist, Vorbehalte abzubauen, sucht den Dialog – im täglichen Kontakt mit der Bevölkerung oder in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern wie der Organisation „180 Grad Wende“, wissen Polizeioberkommissar Sinan Zengin und Polizeihauptkommissarin Özlem Yagmur. Ein Gespräch mit Jugendlichen über die Rolle der Polizei in einem Rechtsstaat kommt allerdings eher nicht auf der Straße zustande. Deshalb haben die Bezirksbeamtin für die Keupstraße und ihr Kollege aus dem Wachdienst der PI 5 (Mülheim) beim Jugend-Workshop „Blickwechsel“, organisiert von der „180 Grad Wende“, in Köln-Kalk mitgewirkt. Teilnehmer waren unter anderem Menschen mit Migrationsgeschichte.

„Wir freuen uns sehr, mit jungen Menschen in Kontakt zu treten, die oft ein ganz anderes Bild von der Polizei haben. Im Dialog lassen sich mit praktischen Beispielen viele Fragen beantworten und Vorbehalte ausräumen.“ so Özlem Yagmur.
„Die für das Leben wichtigen Blickwechsel gelingen besser, wenn man offen ist und Andere versteht und verstehen möchte“, ergänzt Polizeioberkommissar Sinan Zengin: „Das Verständnis für andere Kulturen und deren Anschauungen bringen Özlem und ich dank der eigenen Lebensgeschichte mit. Es ist sehr erfüllend, jungen Menschen an den eigenen Erfahrungen teilhaben zu lassen und ihnen unsere tägliche Polizeiarbeit vorzustellen. Wir erleben, dass die jungen Menschen dankbar dafür sind, Bedenken in einem direkten und offenen Austausch wertfrei äußern zu können.“
 
„180 Grad Wende“
 
ist eine gemeinnützige Organisation aus Köln, die mit bedarfsorientierten (Präventions-) Projekten seit 2012 wichtige Impulse gegen Orientierungslosigkeit, Extremismus und Kriminalität in Köln und NRW setzt. Der Workshop „Blickwechsel“ ist unter anderem auch Teil der Multiplikatoren-Ausbildung der 180 Grad Wende. Dort werden junge Menschen in Themen wie Demokratie und Recht, Zivilcourage oder Verschwörungstheorien und Social Media geschult und für Gefahren sensibilisiert. Auf diese Art werden sie selbst zu Botschaftern und erreichen als Schlüsselpersonen junge Menschen in ihrem Sozialraum. Bereits seit 2012 ist die Polizei Köln Kooperationspartner der Organisation und bietet im Rahmen der Multiplikatoren-Ausbildung die Module Zivilcourage, Drogen- und Suchtprävention an.

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