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Newsletter Fahrraddiebstahl vermeiden - Tipps & Maßnahmen

Fahrraddiebstahl
Newsletter Fahrraddiebstahl vermeiden - Tipps & Maßnahmen
Im Jahr 2020 wurden alleine in Köln und Leverkusen insgesamt circa 8.100 Fahrraddiebstähle angezeigt. Eine hundertprozentige Sicherheit zur Verhinderung von Fahrraddiebstahl gibt es zwar nicht, aber mit unseren Tipps und vorbeugenden Maßnahmen machen Sie Fahrraddieben das Leben schwer!

Einige Grundregeln zur Sicherung Ihres Fahrrades oder E-Bikes bzw. Pedelecs:

Anschließen und nicht nur Abschließen:
Ein Schloss ist gut, zwei Schlösser sind besser, sichern Sie Ihr Rad mit einem zertifizierten Schloss gegen Wegfahren und Wegtragen, indem Sie möglichst den Rahmen und am besten ein Laufrad an einen fest im Boden verankerten Gegenstand anschließen.

Fahrrad abstellen:
Möglichst öffentlich an belebten Orten abstellen. Köln und Leverkusen bieten auch Radstationen mit bewachten - allerdings kostenpflichtigen - Stellplätzen an zentralen Orten an. Zuhause am besten in geschlossenen Räumen, z. B. im Keller oder in abschließbare Fahrradboxen, unterstellen. Hier sind auch Bedingungen von Versicherungen zu beachten.

Nicht nur ins Rad, sondern auch ins Schloss investieren:
Rechnen Sie mit ca. 10 Prozent des Fahrradpreises für den Kauf eines Schlosses und orientieren Sie sich an Zertifizierungen unabhängig vom Hersteller, z. B. durch den VdS oder dem ADFC.  Bereits mit einem geprüften Schloss der Sicherheitsklasse A des VdS machen Sie es Dieben schwer. Schlösser mit dem Zusatzzeichen „+“ eignen sich zum Anschluss  z. B. an ein Geländer. Entscheiden Sie sich für ein Zahlenschloss gilt: Je länger die Ziffernfolge, umso unwahrscheinlicher kann der Code geknackt werden. Der Markt bietet auch Fahrradschlösser mit innovativen Alarmsystemen, die akustische Signale abgeben, sobald unerwünschte Bewegungen registriert werden oder an Smartphone Apps gekoppelt werden können.

GPS-Tracker:
Zusätzlich können Fahrräder auch mit einem GPS-Sender ausgerüstet werden. Speziell für Pedelecs gibt es die Möglichkeit den GPS Tracker in das Motorgehäuse zu montieren und über das Pedelec zu laden. Über eine entsprechende App lässt sich dann im Falle des Diebstahls schnell und einfach der Standort des Fahrrades erkennen und möglicherweise auch die Täter ermitteln. Im Fachhandel oder im Internet erhalten Sie entsprechende Informationen zu unterschiedlichen Systemen und Möglichkeiten.

Bei E-Bikes und Pedelecs empfiehlt es sich zudem nach dem Abstellen des Rades, den Akku und die Tachoeinheit zu entfernen und mitzunehmen, somit sinkt die Attraktivität als Diebesgut.

Fahrradpass:
Alle wichtigen Informationen zu Ihrem Rad, z. B. Rahmennummer, Farbe und sonstige Besonderheiten sollten in einem Fahrradpass notiert werden. Den Fahrradpass gibt es als Printversion, aber auch als kostenlose App für Smartphones.

Codierung:
Mittels einer Gravur-Maschine wird ein personenbezogener Code (Autokennzeichen und Gemeindecode des Ortes, in dem der Eigentümer wohnt, eine fünfstellige Zahl für die Straße, drei Ziffern für die Hausnummer, sowie den Eigentümer-Initialen, möglichst ergänzt durch eine zweistellige Jahreszahl der Codierung) auf dem Rahmen des Fahrrades eingestanzt. Anhand dieses Codes können Polizei und Fundbüro den Eigentümer des Fahrrades ermitteln. Der ADFC, einige Versicherungen oder Vereine bieten bei Vorlage eines Eigentumsnachweises eine Codierung an.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Internetseite der Polizei-Beratung,
Internetseite der VdS Schadenverhütung GmbH,
Internetseite des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e. V.,
Internetseite "Radstation Köln",
Internetseite für "bike and ride"-Anlagen in Leverkusen.

 

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