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Der Fahrradhelm – mit Sicherheit gut ankommen!

Der Fahrradhelm - mit Sicherheit gut ankommen
Der Fahrradhelm – mit Sicherheit gut ankommen!
Was im Fahrrad-Profisport schon längst Pflicht ist, was bei unseren Kindern Standard geworden ist und zum guten Erscheinungsbild beim Laufrad- und Fahrradfahren gehört, sieht bei Erwachsenen häufig noch ganz anders aus: das Tragen eines Fahrradhelms.

Der Fahrradhelm – mit Sicherheit gut ankommen!

 
Was im Fahrrad-Profisport schon längst Pflicht ist, was bei unseren Kindern Standard geworden ist und zum guten Erscheinungsbild beim Laufrad- und Fahrradfahren gehört, sieht bei Erwachsenen häufig noch ganz anders aus: das Tragen eines Fahrradhelms.
 
„Helme sind uncool, unpraktisch, zerstören die Frisur, sind warm, unbequem und Fußgänger tragen doch auch keinen Helm“ sind nur einige Aussagen, die „Helmgegner“ gerne anführen.
 
Die Argumente gegen das Tragen eines Helms sind vielseitig. Innerhalb der politischen und gesellschaftlichen Diskussion ist das Helmtragen ein immer noch heftig umstrittenes Thema. Der Eingriff in die individuelle Entscheidungsfreiheit scheint zu groß, sorgt der Helm doch nur für eine persönliche Sicherheit und nicht für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmenden.
 
Fakt ist: Immer wieder kommt es zu Verkehrsunfällen mit Beteiligung von Radfahrenden mit schweren bis hin zu lebensgefährlichen Kopfverletzungen. Oft mit gravierenden und langfristigen Folgen für Gesundheit, Beruf und Freizeit. Viele dieser ernsthaften Kopfverletzungen, so sind sich Experten aus Gesundheit und Wissenschaft sicher, hätten mutmaßlich durch das Tragen eines Helmes verhindert werden können.
 
Die Polizei Köln wirbt deshalb schon seit Jahren eindringlich für das Tragen eines Helms beim Radfahren. In unseren Artikeln „Ja zum Helm! – weil Leben schön ist“  und „Der Helm rettete mein Leben!“  berichten Opfer schwerer Radunfälle, warum der Fahrradhelm ihnen bei einem Verkehrsunfall vermutlich das Leben rettete.
 
Helme gibt es in schicken Designs und auch als innovative Alternativen. Vom „Airbag-Kragen“ bis zum faltbaren Helm für die Aktentasche bieten sich den Radfahrenden mittlerweile viele Möglichkeiten, den Kopf bei einem Sturz ausreichend vor ernsthaften Folgen schützen.
 
Die persönliche Entscheidung einen Helm zu tragen und damit auch Verantwortung für sich und seine Familie zu übernehmen sollte genau so selbstverständlich werden, wie sein Handy mit einer Hülle zu schützen oder sich beim Autofahren anzuschnallen.
 
Wenn Sie also demnächst mit dem Fahrrad durch Köln oder Leverkusen fahren, denken Sie dran: Ihr Leben ist kein Handy, welches nach dem Herunterfallen ein neues Display bekommt. Ein Sturz mit dem Fahrrad auf den Kopf ohne Helm kann Ihr Leben verändern. Jedes Leben. Für immer. Jederzeit.

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