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Taschendiebstahl

Stadtbahn im Polizeidesign
Taschendiebstahl
„Opjepass un hinjeluurt“ − mit diesem kölschen Slogan werben die Kölner Verkehrsbetriebe für eine gute Sache. „Aufpassen und hinsehen“ sollen die Kölnerinnen und Kölner in puncto Taschendiebstahl. „Achten Sie auf Taschendiebe“, heißt es weiter in riesigen Buchstaben auf der KVB-Bahn im blau-weiß-gelben Streifenwagen-Design.

Jeder kann Opfer werden!

Taschendiebe sind häufig professionelle Täter und gehen arbeitsteilig vor, das heißt sie arbeiten organisiert im Team mit unterschiedlichen Funktionen. Während der „Blocker“ die Aufmerksamkeit des Opfers auf sich zieht und es ablenkt, greift der „Zieher“ in die Taschen und entwendet Wertsachen (Geldbörse, Smartphones, usw.), die er unmittelbar an den „Schatten“ weitergibt. Dieser Täter hat zuvor die Sichtachse verdeckt und verschwindet anschließend unerkannt mit den Wertsachen.

Taschendiebe nutzen besonders häufig Situationen, in denen Gedränge herrscht (zum Beispiel Einkaufszentren, Volksfeste, Öffentliche Verkehrsmittel), lenken die Opfer ab oder nutzen deren Hilflosigkeit (zum Beispiel Alkoholisierte, ältere Menschen).
Sie warten auf eine günstige Gelegenheit oder führen diese künstlich durch einen „Trick“ herbei (Rempel- Drängeltrick, Beschmutzertrick, Geldwechseltrick, Rolltreppentrick….).

In der Regel bemerkt das Opfer die Tat bei der Ausführung nicht, sondern stellt später das Fehlen der Wertsachen fest.

In Zusammenarbeit mit den Kölner Verkehrsbetrieben hat die Polizei Köln Videos erstellt, in denen fünf typische Situationen eines Diebstahls kurz und schematisch dargestellt werden.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Landesseite der Polizei NRW und im Downloadbereich.