Polizeinotruf in dringenden Fällen: 110

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Im Notfall

Annahme eines Notrufs auf einer Einsatzleitstelle der Polizei
Im Notfall
Notruf 110, Notruf-Fax für sprach- und hörgeschädigte Menschen

Wenn Sie polizeiliche Hilfe brauchen: Wählen Sie den kostenfreien Polizeinotruf 110!

Für die schnelle und effiziente Bearbeitung Ihres Notrufes sind für die Polizei einige Angaben sehr wichtig:

Wer ruft an?
Geben Sie Ihren Namen an.

Was ist passiert?
Schildern Sie kurz, was Sie beobachtet haben.

Wo ist es passiert?
Machen Sie möglichst genaue Angaben zum Ort, wo sich etwas ereignet hat. Sollten Sie nicht genau wissen, wo Sie sich befinden, können Smartphone oder PKW-Navigationsgerät helfen.

Wann ist es passiert?
Geben Sie möglichst genau die Zeit, oder den Zeitraum des Geschehens an.

Wie ist es passiert?
Schildern sie kurz den Ablauf des Geschehens.

Warum ist es passiert?
Ist etwas Ausschlaggebendes vorangegangen? Gibt es Ursachen für das Geschehen?

Wer ist beteiligt?
Machen Sie Angaben zu Täter, Opfer und Zeugen. Wenn unbekannt, beschreiben Sie die Beteiligten.

Sie können also von jedem Telefonanschluss, egal ob Telefonzelle, der heimische Telefonapparat oder vom Handy aus, die Polizei in Notfällen gebührenfrei erreichen.

Notruf-Fax für Menschen mit Sprach- / Höreinschränkungen 

Die meisten Behörden haben spezielle Faxnummern geschaltet, an die Menschen mit Sprach-/Höreinschränkungen im Notfall ein Fax senden können. Einen Vordruck dazu finden Sie rechts auf der Seite zum Download. Diese Faxe werden bei den Leitstellen genauso behandelt wie ein Notruf.

Notruf-Faxnummern der Polizei Köln:

Köln - 0221 229-2290

Notruf 110

Über den Notruf „110“ erhalten die Bürgerinnen und Bürger in Notsituationen rund um die Uhr schnelle und wirksame Hilfe durch die Polizei. Bei den Leitstellen der Polizeibehörden signalisieren Telefoncomputer den speziell geschulten Polizeibeamtinnen und -beamten in diesen Fällen höchste Priorität.

Alle erforderlichen Angaben der Hilfesuchenden werden sofort aufgenommen und mit einem speziellen Computersystem automatisch auf Plausibilität geprüft. Nach einsatztaktischer Bewertung durch die Polizeibeamtinnen oder -beamten der Leitstelle werden Funkstreifenwagen - möglichst in der Nähe des Einsatzortes - zur Hilfeleistung entsandt.

Während der Funkstreifenwagen zum Einsatzort fährt, werden parallel in der Leitstelle alle weiteren notwendigen Maßnahmen koordiniert. So werden z. B. zusätzliche Unterstützungskräfte der Polizei entsandt oder über die Feuerwehr der Einsatz von Rettungskräften veranlasst.

Anleitung für die Notruf-SMS:

Die Notfall-SMS-Empfangsnummer der Polizei Köln lautet 0221 229-2292.

Hinweis:
Die SMS wird auf ein Fax-Gerät ausgegeben.

Für das SMS Verfahren gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Vom Mobiltelefon per SMS mit Vorwahl 99:
Formulieren Sie Ihre Nachricht per SMS, wählen Sie die Nummer 99 0221/2292292 und schicken Sie Ihre SMS ab.

Nach kurzer Zeit erhalten Sie die Meldung per SMS zurück: „Ihre SMS wurde erfolgreich übermittelt.“ oder „Ihre SMS konnte nicht übermittelt werden.“

2. Vom Mobiltelefon per SMS verschlüsselt:
Formulieren Sie Ihre Nachricht per SMS, wählen Sie die Nummer 0221 229-2292.

Bevor Sie die Nachricht abschicken, verändern Sie Ihre Sendeoptionen des Mobilfunkgerätes und wählen Sie die Option „Gesendet als Fax“. Eine Bestätigung der Übermittlung erfolgt nicht.

Die Hersteller der Geräte haben unterschiedliche Bezeichnungen für diesen Sendeweg beziehungsweise für diese Option.

Beachten Sie:
Die erforderliche Zeit zur Übermittlung einer SMS an ein Fax-Gerät ist unterschiedlich lang und hängt davon ab, wie stark das Mobilfunknetz gerade belastet ist. Eine kurzfristige Bearbeitung durch die Polizei ist daher nicht in jedem Fall gewährleistet. Es kann zu Verzögerungen kommen.

Nachrichten für die Feuerwehr können auch an die Polizei gesendet werden. die Feuerwehr wird dann von der Polizei benachrichtigt.

Machen Sie sich rechtzeitig mit der Technik vertraut! Probieren Sie die Möglichkeit mit einem Faxgerät in Ihrer Nähe aus. Die Verfahren sind viel einfacher zu handhaben als mit Worten zu beschreiben.

Eine Kooperation der Polizei Köln, Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz, der Stadt Köln, Dezernat Soziales, Integration und Umwelt und der Berufsfeuerwehr Köln.

Weitere Informationen sowie die Notruf-Faxnummern anderer Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.